{"id":459,"date":"2023-08-12T10:12:03","date_gmt":"2023-08-12T08:12:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/?p=459"},"modified":"2023-09-01T14:43:59","modified_gmt":"2023-09-01T12:43:59","slug":"alkoholsucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/alkoholsucht.html","title":{"rendered":"Alkoholsucht (Alkoholabh\u00e4ngigkeit) und Reha"},"content":{"rendered":"<h2>Alkoholsucht ist eine seelische Erkrankung<\/h2>\n<p>Bei der Alkoholsucht (Alkoholabh\u00e4ngigkeit) handelt es sich um eine seelische Erkrankung, die sich schleichend \u00fcber Jahre hinweg entwickelt. Obwohl hierzulande die meisten Erwachsenen Alkohol trinken, f\u00fchrt Alkoholkonsum nur bei einigen Menschen zur Abh\u00e4ngigkeit. Erfahren Sie hier alles \u00fcber die Ursachen der Alkoholsucht, die Therapie und die Rehabilitation.<\/p>\n<h2>Alkoholsucht: Allgemeines<\/h2>\n<p>Als Alkoholsucht bezeichnet man die k\u00f6rperliche und psychische Abh\u00e4ngigkeit von der chemischen Substanz Ethanol. Hierzulande sind alkoholhaltige Getr\u00e4nke wie Bier, Wein und Schnaps fester Bestandteil der Kultur und gesellschaftlich anerkannt. In Deutschland trinken mehr als 95 Prozent der Erwachsenen gelegentlich Alkohol.\u00a0 9,5 Millionen Deutsche zeigen ein Trinkverhalten, das \u00fcber das normale Ma\u00df des Alkoholkonsums hinausgeht. 1,3 Millionen sind alkoholabh\u00e4ngig <sup>(1)<\/sup>.<\/p>\n<div id=\"attachment_463\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/alkoholsucht.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-463\" class=\"size-full wp-image-463\" src=\"https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/alkoholsucht.jpg\" alt=\"Foto eines Mannes mit Alkoholsucht, der sich Alkohol eingie\u00dft\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/alkoholsucht.jpg 800w, https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/alkoholsucht-540x360.jpg 540w, https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/alkoholsucht-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/alkoholsucht-720x480.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-463\" class=\"wp-caption-text\">9,5 Millionen Deutsche zeigen ein Trinkverhalten, das \u00fcber das normale Ma\u00df des Alkoholkonsums hinausgeht. 1,3 Millionen sind alkoholabh\u00e4ngig (1) &#8211; Foto: \u00a9 Photographee.eu \/ panthermedia.net<\/p><\/div>\n<p>10 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren geben an, dass sie mindestens einmal w\u00f6chentlich Alkohol trinken. Im Jahr 2013 konsumierte jeder Deutsche durchschnittlich 9,7 Liter reinen Alkohol. Die Sucht kann junge und alte Menschen, M\u00e4nner und Frauen gleicherma\u00dfen treffen. M\u00e4nner sind jedoch dreimal h\u00e4ufiger betroffen als Frauen.<\/p>\n<h2>Alkoholsucht: Ursachen \/ Risikofaktoren \/ Suchtpr\u00e4vention<\/h2>\n<h3>Ursachen der Abh\u00e4ngigkeit<\/h3>\n<p>Der Konsum der gleichen Alkoholmenge macht die einen Menschen abh\u00e4ngig, die anderen nicht. Die Ursachen liegen in einer genetischen Veranlagung, den Gr\u00fcnden f\u00fcr den Alkoholkonsum und dem sozialen Umfeld. Alkohol hellt in kleineren Mengen die Stimmung auf, baut Hemmungen ab und f\u00f6rdert die Kommunikationsbereitschaft. Deshalb machen viele Menschen zum Teil bereits im Jugendalter positive Erfahrungen mit Alkohol. Es besteht eine h\u00f6here Suchtgefahr, wenn bereits in der Familie Alkoholkonsum normal und Mittel der Problembew\u00e4ltigung war. Besonders bei Jugendlichen spielt auch der Gruppendruck unter Freunden eine Rolle. Traumatische Erlebnisse, vor allem in der Kindheit, beg\u00fcnstigen die Entstehung von Alkoholismus.<\/p>\n<h3>Pr\u00e4vention der Alkoholsucht<\/h3>\n<p>Nur durch v\u00f6llige Abstinenz kann man einer Alkoholabh\u00e4ngigkeit sicher vorbeugen. Wer Alkohol konsumieren m\u00f6chte, sollte dabei einige Vorsichtsma\u00dfnahmen einhalten: Die Trinkmenge sollte m\u00f6glichst niedrig sein und nicht gesteigert werden. Experten gehen davon aus, dass der Konsum von mehr als 12 Gramm Alkohol pro Tag (bei Frauen) und 24 Gramm Alkohol bei M\u00e4nnern als \u201eriskanter Konsum\u201c einzustufen ist und eine Suchtgefahr darstellt <sup>(2)<\/sup>. Zum Vergleich: 0,33 Liter Bier entsprechen rund 13 Gramm Alkohol. Das Trinken sollte nicht als Mittel gegen Frust, Hemmungen oder \u00c4ngste genutzt werden. An mindestens zwei Tagen der Woche sollte kein Alkohol getrunken werden. Die wichtigste Ma\u00dfnahme ist es, bei bedenklichem Konsum (dem eigenen oder dem von Freunden und Verwandten) rechtzeitig Hilfe bei einer <a title=\"Alkoholabh\u00e4ngigkeit: Beratungsstellen, Kliniken, Selbsthilfe, Patienten\" href=\"http:\/\/www.rehacafe.de\/cms\/?p=353&amp;q=alkoholabh%C3%A4ngigkeit&amp;\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Beratungsstelle<\/a> oder einem Arzt zu suchen.<\/p>\n<h2>Alkoholsucht: Erscheinungsbild \/ Symptome \/ Verlauf<\/h2>\n<h3>Verlauf der Suchtentwicklung<\/h3>\n<p>Der \u00dcbergang vom regelm\u00e4\u00dfigen Alkoholgenuss zur Sucht ist flie\u00dfend. Mit der Zeit entwickelt sich eine Toleranz: Es ist immer mehr Alkohol n\u00f6tig, um die angenehme Wirkung zu erleben. Nach und nach treten dann Zeichen einer k\u00f6rperlichen Abh\u00e4ngigkeit (Entzugserscheinungen) auf, wenn kein Alkohol konsumiert wird. Da Alkohol das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert, kommt es zu einer psychischen Abh\u00e4ngigkeit und einem starken Verlangen, erneut Alkohol zu konsumieren. Schlie\u00dflich dreht sich alles nur noch um den Alkohol. Interessen und Sozialleben werden vernachl\u00e4ssigt.<\/p>\n<h3>Akute Auswirkungen des Alkoholkonsums<\/h3>\n<p>Gr\u00f6\u00dfere Mengen Alkohol verursachen Wahrnehmungsst\u00f6rungen, Sprechst\u00f6rungen (\u201eLallen\u201c) und Koordinationsst\u00f6rungen. Eine Alkoholvergiftung kann schlimmstenfalls zum Tod durch Kreislaufversagen oder Atemstillstand f\u00fchren. Psychisch kommt es beim Alkoholkonsum zu einer Enthemmung, die bis zum kompletten Kontrollverlust gehen kann. Dadurch werden Straftaten, Unf\u00e4lle oder un\u00fcberlegte Handlungen unter Alkoholeinfluss wahrscheinlicher. W\u00e4hrend der Schwangerschaft kann Alkohol beim ungeborenen Kind k\u00f6rperliche und psychische Sch\u00e4den hervorrufen.<\/p>\n<h3>Symptome chronischen Alkoholmissbrauchs<\/h3>\n<p>Alkohol wirkt zudem als Zellgift. Regelm\u00e4\u00dfiger und \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Alkoholkonsum f\u00fchrt zu<\/p>\n<ul style=\"list-style-type: square;\">\n<li>Lebersch\u00e4den,<\/li>\n<li>Entz\u00fcndungen des Magen-Darm-Trakts und der Bauchspeicheldr\u00fcse,<\/li>\n<li>Herz-Kreislauf-Erkrankungen,<\/li>\n<li>Gehirnsch\u00e4den.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Alkoholmissbrauch steigert au\u00dferdem das Krebsrisiko im Bereich von Mund, Rachen und Speiser\u00f6hre. Entzugserscheinungen wie \u00dcbelkeit, Schwei\u00dfausbr\u00fcche, Zittern und Unruhe treten auf. Das Risiko f\u00fcr \u00c4ngste und Depressionen steigt. H\u00e4ufige Folgen einer Alkoholabh\u00e4ngigkeit sind auch soziale Ausgrenzung, famili\u00e4re Probleme und der Verlust von Freunden oder des Arbeitsplatzes. Typische Anzeichen f\u00fcr Alkoholismus k\u00f6nnen das Verstecken von Alkohol und heimliches Trinken sein.<\/p>\n<h2>Alkoholsucht: Untersuchungen &amp; Diagnose<\/h2>\n<p>Bei Verdacht auf eine Alkoholsucht kl\u00e4rt der Arzt zun\u00e4chst die typischen Symptome und Verhaltensweisen in einem Gespr\u00e4ch ab: Wie oft trinken Sie? Wie oft denken Sie an Alkohol? Haben Sie den Alkoholkonsum schon einmal reduziert und wie ging es Ihnen dann? Was bewirkt der Alkohol bei Ihnen? Haben Sie k\u00f6rperliche Symptome wie Schlafst\u00f6rungen, Zittern, Schwitzen? Zus\u00e4tzliche Hinweise geben bestimmte Blutwerte, wie zum Beispiel die Leberwerte. Erh\u00e4rtet sich der Verdacht, findet in der Regel eine \u00dcberweisung zu spezialisierten Fach\u00e4rzten oder Kliniken statt.<\/p>\n<p>Nach internationalen Kriterien liegt eine Sucht vor, wenn drei der folgenden Punkte zutreffen:<\/p>\n<ul style=\"list-style-type: square;\">\n<li>Starkes Verlangen nach Alkohol<\/li>\n<li>Keine Kontrolle \u00fcber die Trinkmenge mehr m\u00f6glich<\/li>\n<li>Entzugserscheinungen treten auf, wenn kein Alkohol getrunken wird<\/li>\n<li>Die konsumierte Alkoholmenge steigerte sich kontinuierlich (Toleranzentwicklung)<\/li>\n<li>Der Alkohol steht im Mittelpunkt, andere Interessen werden vernachl\u00e4ssigt<\/li>\n<li>Trotz negativer Folgen h\u00f6ren Betroffene nicht auf zu trinken<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Alkoholsucht: Therapie &amp; Reha \/ Leben nach dem Entzug<\/h2>\n<p>Ziel jeder Therapie und Reha bei Alkoholsucht ist es, auf Dauer eine Abstinenz oder zumindest eine starke Einschr\u00e4nkung des Alkoholkonsums zu erreichen. Im Vergleich zu anderen Krankheiten ist die Behandlung von Suchterkrankungen immer langwierig. An eine akute Therapie schlie\u00dft sich in den meisten F\u00e4llen eine Reha an, die Betroffenen dabei hilft, dauerhaft ohne Alkohol zu leben.<\/p>\n<h3>Phasen der Therapie bei Alkoholsucht<\/h3>\n<p>Die Therapie einer Alkoholsucht kann in vier Phasen unterteilt werden:<\/p>\n<ol>\n<li><strong> Kontaktphase: <\/strong>Hier stehen Beratung und \u00e4rztliche Untersuchungen im Vordergrund. Betroffene m\u00fcssen das Alkoholproblem selbst erkennen und eine innere Motivation f\u00fcr die Therapie finden.<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Entzugsphase oder Reduktionsphase: <\/strong>Um eine Abstinenz zu erreichen, m\u00fcssen Betroffene im Rahmen eines Entzugs zun\u00e4chst vom Alkohol entw\u00f6hnt werden. Um bei Entzugserscheinungen \u00e4rztlich eingreifen zu k\u00f6nnen, findet diese Phase in der Regel im Krankenhaus statt. W\u00fcnscht der Betroffene (noch) keinen Entzug, ist eine \u00e4rztlich kontrollierte Verringerung der Trinkmenge m\u00f6glich.<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Entw\u00f6hnungsphase (Reha):<\/strong> Nach der akuten Entgiftung m\u00fcssen weitere H\u00fcrden genommen werden. Fachkliniken unterst\u00fctzen Betroffene ambulant oder station\u00e4r dabei, im Alltag wieder ohne Alkohol zurecht zu kommen. Diese Phase kann mehrere Monate dauern.<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"4\">\n<li><strong> Nachsorgephase: <\/strong>Die R\u00fcckkehr in den Alltag ist f\u00fcr Betroffene immer schwer. Sie sehen sich dort oft wieder mit den fr\u00fcheren \u00c4ngsten und Problemen konfrontiert. Regelm\u00e4\u00dfige Gespr\u00e4che in Suchtambulanzen, bei Fach\u00e4rzten, Beratungsstellen oder in <a title=\"Alkoholabh\u00e4ngigkeit: Selbsthilfegruppen\" href=\"http:\/\/www.rehacafe.de\/cms\/?p=359&amp;q=alkoholabh%C3%A4ngigkeit&amp;\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Selbsthilfegruppen<\/a> k\u00f6nnen die psychische Motivation zur Abstinenz erhalten.<\/li>\n<\/ol>\n<h3>Reha bei Alkoholsucht<\/h3>\n<p>Unter der Reha versteht man bei Alkoholsucht die ambulante oder station\u00e4re Betreuung w\u00e4hrend der Entw\u00f6hnungsphase. Sie dauert in der Regel zwischen 8 und 16 Wochen.<\/p>\n<h4>Ma\u00dfnahmen in der Reha<\/h4>\n<p>Therapeutische Ma\u00dfnahmen finden entweder in Einzelgespr\u00e4chen oder in Gruppen statt. In der Verhaltenstherapie lernen Betroffene Strategien, um den Drang nach Alkohol zu \u00fcberwinden. Eine begleitende medikament\u00f6se Behandlung, Entspannungstechniken und Bewegungstherapien k\u00f6nnen die Behandlung unterst\u00fctzen. Das oberste Ziel ist die Vermeidung von R\u00fcckf\u00e4llen. Dazu wird der Umgang mit Risikosituationen geschult (psychischer Druck, Besuch von Feiern oder Gastst\u00e4tten, Streit mit dem Partner). Die Ausl\u00f6ser und Hintergr\u00fcnde der Sucht werden herausgearbeitet. Partner- oder Familiengespr\u00e4che vermitteln Angeh\u00f6rigen das Wissen, wie sie den Betroffenen unterst\u00fctzen und dem Alkoholkonsum entgegenwirken k\u00f6nnen.<\/p>\n<h4>Klinikschwerpunkt<\/h4>\n<p>Bei der Wahl der Klinik sollten Sie auf Ihre individuellen Anforderungen achten. Es gibt Rehakliniken, bei denen Sie berufsvorbereitende Ma\u00dfnahmen durchf\u00fchren k\u00f6nnen und umfangreiche Unterst\u00fctzung bei der beruflichen Wiedereingliederung erhalten. Andere Kliniken bieten umfassende kreative und musikalische Aktivit\u00e4ten, Sportangebote oder alternative Heilmethoden, die die Therapie unterst\u00fctzen.<\/p>\n<h4>Chancen und Nutzen der Reha bei Alkoholsucht<\/h4>\n<p>Eine Alkoholsucht kann nicht \u201egeheilt\u201c werden. Den meisten Betroffenen gelingt es aber, durch die Reha den Alkoholkonsum aufzugeben und \u201etrocken\u201c zu werden. Experten empfehlen nach einem Entzug eine Reha <sup>(3)<\/sup>. Diese ist besonders wirkungsvoll, wenn sie station\u00e4r in einer Klinik durchgef\u00fchrt wird. 85 Prozent aller Patienten, die nur eine Entgiftung ohne anschlie\u00dfende Entw\u00f6hnung machen, werden wieder r\u00fcckf\u00e4llig <sup>(4)<\/sup>. Eine Reha bessert die Chancen erheblich. Ein Jahr nach einer Entw\u00f6hnungsbehandlung sind rund 70 Prozent immer noch abstinent.<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<h2><span id=\"ueber-die-autorin\"><b>\u00dcber die Autorin<\/b><\/span><\/h2>\n<p>Dr. Silvia Nold ist promovierte Biologin mit mehrj\u00e4hriger Erfahrung in der medizinisch-wissenschaftlichen Diagnostik.<\/p>\n<h2><strong>Quellen<\/strong><\/h2>\n<ul style=\"list-style-type: square;\">\n<li>(1) Beauftragte der Bundesregierung f\u00fcr Drogenfragen, Brosch\u00fcre: Drogen- und Suchtbericht 2016. Juni 2016.<\/li>\n<li>(2) Deutsche Hauptstelle f\u00fcr Suchtfragen. Suchtmedizinische Reihe, Band 1: Alkoholabh\u00e4ngigkeit. 2013.<\/li>\n<li>(3) Leitlinien der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Suchtforschung und Suchttherapie und der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde: Screening, Diagnose und Behandlung alkoholbezogener St\u00f6rungen. 2016.<\/li>\n<li>(4) M. Bottlender: One drink, one drunk \u2013 Ist kontrolliertes Trinken m\u00f6glich? PPmP Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie 2007; 57 (1): S. 32\u201338<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alkoholsucht ist eine seelische Erkrankung Bei der Alkoholsucht (Alkoholabh\u00e4ngigkeit) handelt es sich um eine seelische Erkrankung, die sich schleichend \u00fcber Jahre hinweg entwickelt. Obwohl hierzulande die meisten Erwachsenen Alkohol trinken, f\u00fchrt Alkoholkonsum nur bei einigen Menschen zur Abh\u00e4ngigkeit. Erfahren Sie hier alles \u00fcber die Ursachen der Alkoholsucht, die Therapie und die Rehabilitation. 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