{"id":497,"date":"2026-06-27T13:05:38","date_gmt":"2026-06-27T11:05:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/?p=497"},"modified":"2026-06-29T11:38:51","modified_gmt":"2026-06-29T09:38:51","slug":"herzinfarkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/herzinfarkt.html","title":{"rendered":"Herzinfarkt (Myokardinfarkt) und Reha"},"content":{"rendered":"<h2><strong>Herzinfarkt akut lebensbedrohlich<\/strong><\/h2>\n<p>Der Herzinfarkt, von Medizinern auch <a title=\"Myokardinfarkt\" href=\"http:\/\/leitlinien.dgk.org\/stichwort\/myokardinfarkt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Myokardinfarkt<\/a> genannt, stellt einen akut lebensbedrohlichen Zustand dar, der durch den vollst\u00e4ndigen Verschluss eines Herzkranzgef\u00e4\u00dfes entsteht. Der resultierende Mangel an Sauerstoff und N\u00e4hrstoffen verursacht ein Absterben von Muskelgewebe. Nur ein rascher operativer oder medikament\u00f6ser Eingriff kann das verschlossene Blutgef\u00e4\u00df wieder \u00f6ffnen und die betroffenen Muskelzellen vor dem Infarkt bewahren. Erleidet ein Mensch einen Herzinfarkt, steigt das Risiko f\u00fcr einen pl\u00f6tzlichen Herztod durch Herzrhythmusst\u00f6rungen oder einen kardiogenen Schock durch Herzversagen enorm an.<\/p>\n<div id=\"attachment_501\" style=\"width: 859px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/herzinfarkt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-501\" class=\"size-full wp-image-501\" src=\"https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/herzinfarkt.jpg\" alt=\"Foto: Gesch\u00e4ftmann hilft Senior mit Herzinfarkt mit einer Flasche Wasser\" width=\"849\" height=\"566\" srcset=\"https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/herzinfarkt.jpg 849w, https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/herzinfarkt-540x360.jpg 540w, https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/herzinfarkt-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/herzinfarkt-720x480.jpg 720w, https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/herzinfarkt-810x540.jpg 810w\" sizes=\"auto, (max-width: 849px) 100vw, 849px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-501\" class=\"wp-caption-text\">Ein Herzinfarkt ist f\u00fcr die meisten Patienten ein unvorhergesehenes Ereignis. Das wichtigste Symptom ist ein pl\u00f6tzlicher heftiger Schmerz hinter dem Brustbein, der in den linken Arm, das Kinn und den Oberbauch ausstrahlen kann. &#8211; Foto: \u00a9 Robert Kneschke \/ fotolia<\/p><\/div>\n<h2><strong>Herzinfarkt: Allgemeines<\/strong><\/h2>\n<p>Jedes Jahr werden in Deutschland circa 300.000 Menschen mit einem Herzinfarkt in die Notaufnahmen der Krankenh\u00e4user eingeliefert. Fast die H\u00e4lfte der Patienten verstirbt sofort. Der Herzinfarkt f\u00fchrt somit die Statistik der <a title=\"Todesursachen\" href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/ZahlenFakten\/GesellschaftStaat\/Gesundheit\/Todesursachen\/Todesursachen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Todesursachen<\/a> an. Bei Frauen treten h\u00e4ufig unspezifische Symptome wie Bauchschmerzen oder Erbrechen auf, daher kann der Infarkt verkannt werden. Das Sterberisiko ist dementsprechend bei Frauen h\u00f6her als bei M\u00e4nnern. Eine typische Tageszeit f\u00fcr einen Herzinfarkt ist der fr\u00fche Morgen. Wissenschaftler machen den Anstieg verschiedener Hormone im Blut daf\u00fcr verantwortlich. Durch ihre Wirkung schl\u00e4gt das Herz schneller und der Blutdruck steigt nach der Ruhephase in der Nacht.<\/p>\n<h2><strong>Herzinfarkt: Ursachen und Risikofaktoren<\/strong><\/h2>\n<p>In den meisten F\u00e4llen basiert ein Herzinfarkt auf einer Arteriosklerose. Die Verengung der Herzkranzgef\u00e4\u00dfe durch fettbedingte, verkalkte Plaques (Ablagerungen) an den W\u00e4nden unterbindet den Blutfluss mehr und mehr. Bildet sich an einer unebenen Stelle der Gef\u00e4\u00dfwand ein Blutgerinnsel, kann ein Herzinfarkt folgen. Mit steigendem Lebensalter nimmt auch das Risiko f\u00fcr die Herzerkrankung zu. Frauen sind besonders nach der Menopause gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p><strong>Bekannte Risikofaktoren sind:<\/strong><\/p>\n<ul style=\"list-style-type: square;\">\n<li>Nikotinkonsum<\/li>\n<li>Bluthochdruck<\/li>\n<li>Diabetes mellitus<\/li>\n<li>\u00dcbergewicht<\/li>\n<li>passiver Lebensstil<\/li>\n<li>hohe Blutfettwerte<\/li>\n<li>Stress<\/li>\n<li>Herzinfarkte in der Familie<\/li>\n<li>vorangegangener Herzinfarkt<\/li>\n<li>bekannte Arteriosklerose<\/li>\n<\/ul>\n<h2><strong>Herzinfarkt: Erscheinungsbild \/ Symptome \/ Krankheitsverlauf<\/strong><\/h2>\n<p>Ein Herzinfarkt ist f\u00fcr die meisten Patienten ein unvorhergesehenes Ereignis. Das wichtigste Symptom ist ein pl\u00f6tzlicher heftiger Schmerz hinter dem Brustbein, der in den linken Arm, das Kinn und den Oberbauch ausstrahlen kann. Ein Gef\u00fchl von Druck und Enge im Brustraum kann hinzukommen. Viele Patienten haben Todesangst und Atemnot, schwitzen und erbrechen dabei. Frauen f\u00fchlen die Schmerzen eher im Oberbauch und klagen \u00fcber ein allgemeines Unwohlsein. Bei Diabetikern treten die Schmerzen aufgrund von Nervensch\u00e4digungen h\u00e4ufig nur sehr schwach ausgepr\u00e4gt auf. \u00c4rzte sprechen von einem \u201estummen Infarkt\u201c.<\/p>\n<h2><strong>Herzinfarkt: Untersuchungen und Diagnose<\/strong><\/h2>\n<p>Einen Herzinfarkt zu diagnostizieren ist nicht immer leicht. Zu viele Symptome k\u00f6nnen gemeinsam auftreten. Hegt der Arzt einen ersten Verdacht, beginnt er die Diagnostik meist mit einem EKG (Elektrokardiogramm). Die Herzstromkurve zeigt bei einem Infarkt typische Ver\u00e4nderungen und ist rasch durchf\u00fchrbar. Im Verlauf \u00fcberwacht der Mediziner die Herzaktion mit dem EKG, um m\u00f6gliche Herzrhythmusst\u00f6rungen rasch zu erkennen. In der k\u00f6rperlichen Untersuchung fallen meist ein erh\u00f6hter Blutdruck und ein schneller Puls auf. Ein Therapieversuch mit einem Nitroglycerinspray zur Erweiterung der Gef\u00e4\u00dfe bessert die Schmerzen nicht oder nur unwesentlich. Der Patient kann bewusstlos werden und im Extremfall einen Herzstillstand erleiden.<\/p>\n<h3><strong>Laboruntersuchungen <\/strong><\/h3>\n<p>Verschiedene Herzenzyme und andere Parameter steigen nach einem Herzinfarkt im Blut an. Der Arzt kann mit einer Blutuntersuchung Informationen zum Zeitpunkt und zum Ausma\u00df des Infarkts erhalten. Troponin T und Troponin I reagiert gleich zu Beginn eines Infarkts. Im Verlauf wiederholt der Mediziner die Bestimmung der Werte um den Verlauf zu beurteilen. Auch mit den Werten der Creatinkinase, einem Muskelenzym, kann eine Sch\u00e4digung des Herzmuskels abgesch\u00e4tzt werden.<\/p>\n<h3><strong>Bildgebende Untersuchungen<\/strong><\/h3>\n<ul style=\"list-style-type: square;\">\n<li>Die Echokardiografie ist eine Untersuchung des Herzens mit Ultraschall. Sie gibt dem Untersucher Informationen \u00fcber die Herzfunktion und ist als Verlaufskontrolle bei und nach einem Herzinfarkt einsetzbar.<\/li>\n<li>Der Herzkatheter (die Koronarangiografie) belastet den Patienten deutlich st\u00e4rker, kombiniert aber die Diagnostik gleich mit der optimalen Therapie. \u00dcber ein gro\u00dfes Blutgef\u00e4\u00df in der Leiste oder der Ellenbeuge schiebt der untersuchende Arzt einen Katheter zum Herzen vor. Ein verabreichtes Kontrastmittel stellt im R\u00f6ntgenbild die Herzkranzgef\u00e4\u00dfe mit ihren Verengungen und Verschl\u00fcssen dar. Der Arzt kann nun direkt vor Ort ein verschlossenes Gef\u00e4\u00df mit einem Ballon erweitern und einen sogenannten Stent einsetzen, um das Gef\u00e4\u00df offen zu halten.<\/li>\n<li>Die Magnetresonanztomografie (MRT) und die Computertomografie (CT) liefern Informationen \u00fcber das Ausma\u00df eines Herzinfarkts, werden aber eher zur Verlaufskontrolle eingesetzt. Im Akutfall dauert die Durchf\u00fchrung meist zu lange.<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>Herzinfarkt: Behandlung, Therapie &amp; Reha<\/strong><\/h3>\n<p>Ein akuter Herzinfarkt wird im Normalfall f\u00fcr ein bis zwei Wochen station\u00e4r im Krankenhaus behandelt. Je schneller der Notarzt den Patienten und der Patient die Notaufnahme erreicht, desto mehr Muskelgewebe kann gerettet werden. Jede Minute z\u00e4hlt hier. Optimal ist ein Therapiebeginn in den ersten 1,5 Stunden nach Beginn der Symptome, um eine komplette Er\u00f6ffnung des blockierten Gef\u00e4\u00dfes zu erreichen. Die Behandlung der ersten Wahl bei einem Herzinfarkt ist eine operative Weitung der Herzkranzgef\u00e4\u00dfe mit einem Katheter im Herzkatheterlabor (Ballondilatation) und der Einsatz eines Stents (Gef\u00e4\u00dfring aus Edelstahl), um die Engstelle offen zu halten. Ist kein Herzkatheterlabor in Reichweite, kann der Arzt die Gef\u00e4\u00dfblockade zun\u00e4chst medikament\u00f6s aufl\u00f6sen. Die sogenannte Thrombolyse nutzt Medikamente wie Azetylsalizyls\u00e4ure (ASS), Clopidogrel und Heparin um den Blutfluss wiederherzustellen. Reicht die Lyse nicht aus, sollte der Patient in eine Klinik mit Herzkatheterlabor verlegt werden. Gegebenenfalls wird operativ ein Bypass eingesetzt, um die Engstelle im Blutgef\u00e4\u00df zu umgehen. Die ersten Tage verbringt der Infarktpatient auf der Intensivstation. EKG und Blutdruck werden kontinuierlich \u00fcberwacht, der Nahrungsaufbau beginnt und Physiotherapeuten leiten den Patienten zur ersten Mobilisation an.<\/p>\n<h2><strong>Die Reha nach dem Herzinfarkt<\/strong><\/h2>\n<p>Ist die Zeit in der Akutklinik \u00fcberstanden, empfehlen die behandelnden \u00c4rzte jedem Herzinfarktpatienten einen Aufenthalt in einer spezialisierten Rehaklinik. Ambulant oder station\u00e4r erfolgt der R\u00fcckweg in den Alltag und die Betroffenen lernen, wie sie einen weiteren Herzinfarkt eventuell vermeiden k\u00f6nnen. Die sogenannte Anschlussheilbehandlung, Rehabilitation oder kurz Reha steht jedem Patienten zu, der einen Herzinfarkt hinter sich hat. Die Kosten \u00fcbernimmt entweder die Krankenversicherung oder die Rentenversicherung. Sozialarbeiter beraten Sie dazu noch im Krankenhaus und geben Hilfestellung beim Beantragen der Reha.<\/p>\n<h3><strong>Was Sie in einer Rehaklinik nach einem Herzinfarkt erwartet<\/strong><\/h3>\n<p>In einer Rehaklinik arbeitet ein gro\u00dfes Team aus \u00c4rzten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Ern\u00e4hrungsberatern, Sozialarbeitern und Psychotherapeuten. Ihre ganz pers\u00f6nliche Behandlung wird nur f\u00fcr Sie zusammengestellt. Ihr behandelnder Arzt orientiert sich dabei an Ihrer Krankengeschichte, Ihren pers\u00f6nlichen Risikofaktoren f\u00fcr einen weiteren Infarkt, Ihrer Fitness sowie weiteren vorbestehenden Erkrankungen. \u00dcber einen Zeitraum von drei bis vier Wochen lernen Sie alles, was Sie \u00fcber die Erkrankung Herzinfarkt wissen sollten. In Einzelgespr\u00e4chen oder Gruppensitzungen besch\u00e4ftigen Sie sich mit Themen wie gesunder Ern\u00e4hrung, Sport, Risikofaktoren f\u00fcr einen Herzinfarkt und dem Wiedereinstieg in den Alltag und das Berufsleben.<\/p>\n<h3>Physiotherapie in der Reha<\/h3>\n<p>Einer der wichtigsten Bereiche in der Reha nach einem Herzinfarkt ist die Krankengymnastik oder Physiotherapie. Ausdauertraining und Krafttraining unterst\u00fctzen die Gesundheit des angegriffenen Herzens und steigern die Leistungsf\u00e4higkeit. \u00dcblich sind zum Beispiel leichte Gymnastik, Schwimmen, Fahrradergometrie, Gehen und Laufen. Das Training wird stets der individuellen Situation des Patienten angepasst. Neben der k\u00f6rperlichen Aktivit\u00e4t legt der Physiotherapeut auch Wert auf das Erlernen verschiedener Entspannungsmethoden, die dem Abbau von Stress dienen k\u00f6nnen. Autogenes Training oder die Muskelentspannung nach Jacobson kann hier hilfreich sein.<\/p>\n<h3><strong>Gesundheitsbildung in der Reha<\/strong><\/h3>\n<p>Wer sich gut mit seiner Erkrankung und ihren Risikofaktoren auskennt, hat gr\u00f6\u00dfere Chancen, keinen erneuten Infarkt zu erleiden. Eine theoretische Ern\u00e4hrungsberatung kombiniert mit praktischen \u00dcbungen in der klinikeigenen K\u00fcche kann den Schritt in ein gesundes Leben erleichtern. Informationen zu den Themen Rauchen und \u00dcbergewicht, sowie die praktische Anleitung zu Rauchentw\u00f6hnung und Gewichtsreduktion \u00f6ffnet vielen Betroffenen die Augen f\u00fcr einen neuen Lebensstil. Im Rahmen der Gesundheitsbildung wird auch die Bedeutung der regelm\u00e4\u00dfigen Einnahme von Herzmedikamenten thematisiert und verst\u00e4ndlich erkl\u00e4rt.<\/p>\n<h3><strong>Psychotherapie in der Reha<\/strong><\/h3>\n<p>Um Depressionen oder reaktiven \u00c4ngsten nach einem Herzinfarkt vorzubeugen, bieten Ihnen Therapeuten in der Reha Gespr\u00e4che im Einzelsetting oder in der Gruppe an. Auch hier erhalten Sie Hilfe bei einer Raucherentw\u00f6hnung oder \u00e4hnlichen Anliegen. Die Anschlussheilbehandlung umfasst K\u00f6rper und Seele.<\/p>\n<h3><strong>Sozialmedizinische Beratung in der Reha<\/strong><\/h3>\n<p>Nach einem Herzinfarkt kann Ihr gesamtes berufliches Leben in Frage gestellt sein. Speziell geschulte Sozialarbeiter stehen Ihnen zur Seite, beraten Sie zu Ihren beruflichen M\u00f6glichkeiten und k\u00f6nnen Ihnen auch bei finanziellen Fragen Antworten geben. Auch f\u00fcr Familienangeh\u00f6rige sind Sozialarbeiter gute Ansprechpartner.<\/p>\n<h3><strong>Zur\u00fcck im Alltag nach der Reha<\/strong><\/h3>\n<p>Ist die Rehama\u00dfnahme beendet, haben Sie die Aufgabe, das neue Lebensgef\u00fchl mit in den Alltag zu nehmen. Geduld und Konsequenz sind nun wichtig. Treten Sie einer Herzsportgruppe in Ihrer N\u00e4he bei. Zusammen mit anderen Infarktpatienten, unter der Aufsicht eines Arztes, bleiben Sie sportlich aktiv und vertiefen Ihr Wissen zu Ihrer Erkrankung regelm\u00e4\u00dfig. Gemeinsame Entspannungs\u00fcbungen und ein Austausch von Erfahrungen runden die Therapie ab.<\/p>\n<h2><span id=\"ueber-die-autorin\">\u00dcber die Autorin<\/span><\/h2>\n<p>Jessica Kilonzo ist Fach\u00e4rztin f\u00fcr Kinderheilkunde und Jugendmedizin mit mehrj\u00e4hriger Erfahrung in der Behandlung und Beratung von Patienten. Als Fachautorin schreibt sie Artikel zu Themen aus Medizin und Gesundheit. Die verst\u00e4ndliche Darstellung komplexer medizinischer Inhalte liegt ihr besonders am Herzen.<\/p>\n<h2><strong>Quellen<\/strong><\/h2>\n<p>&#8211; Gerd Herold, Innere Medizin, Selbstverlag, K\u00f6ln 2012<br \/>\n&#8211; Martin Middeke, Herzinfarkt: was Sie jetzt wissen sollten ; alles \u00fcber Behandlung und Rehabilitation ; bewusste Ern\u00e4hrung, gezielte Entspannung, richtige Bewegung ; so sch\u00fctzen Sie Ihr Herz, Thieme Verlag, Stuttgart 2002<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzinfarkt akut lebensbedrohlich Der Herzinfarkt, von Medizinern auch Myokardinfarkt genannt, stellt einen akut lebensbedrohlichen Zustand dar, der durch den vollst\u00e4ndigen Verschluss eines Herzkranzgef\u00e4\u00dfes entsteht. Der resultierende Mangel an Sauerstoff und N\u00e4hrstoffen verursacht ein Absterben von Muskelgewebe. 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