{"id":710,"date":"2017-10-02T14:34:51","date_gmt":"2017-10-02T12:34:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/?p=710"},"modified":"2021-03-04T17:11:17","modified_gmt":"2021-03-04T16:11:17","slug":"pflege-bahr-was-steckt-genau-dahinter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/pflege-bahr-was-steckt-genau-dahinter.html","title":{"rendered":"Pflege-Bahr: Was steckt genau dahinter?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Pflegebed\u00fcrftigkeit ist ein Thema, an welches die Menschen in jungen Jahren kaum denken m\u00f6chten. Die Problematik erscheint sehr weit weg und es mag zun\u00e4chst sehr abwegig wirken, einmal selbst in eine solche Situation zu geraten.<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_711\" style=\"width: 729px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pflege-02.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-711\" class=\"size-large wp-image-711\" src=\"https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pflege-02-719x480.jpg\" alt=\"Kosten der Pflegebed\u00fcrftigkeit\" width=\"719\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pflege-02-719x480.jpg 719w, https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pflege-02-539x360.jpg 539w, https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pflege-02-768x513.jpg 768w, https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pflege-02-810x541.jpg 810w, https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pflege-02-1140x761.jpg 1140w, https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pflege-02.jpg 1687w\" sizes=\"auto, (max-width: 719px) 100vw, 719px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-711\" class=\"wp-caption-text\">Pflegebed\u00fcrftigkeit &#8211; Bild: fotolia.com \u00a9 Gerhard Seybert #151441301<\/p><\/div>\n<h3>Wie hoch ist das Risiko, im Alter pflegebed\u00fcftig zu werden?<\/h3>\n<p>Leider ist das Risiko diesbez\u00fcglich gar nicht so gering, wie es zun\u00e4chst scheint. Im hohen Alter werden nach Auswertungen des statistischen Bundesamtes zwei Drittel aller Frauen und jeder zweite Mann pflegebed\u00fcrftig. Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung reichen dabei oftmals nicht aus, um die Kosten einer intensiven Pflege zu decken. Aus diesem Grund wurde mit dem Pflege-Bahr eine staatlich gef\u00f6rderte private Pflegeversicherung ins Leben gerufen, die alternativ zu herk\u00f6mmlichen Policen abgeschlossen werden kann. Doch welche Leistungen verbergen sich dahinter und f\u00fcr wen lohnt sich ein Pflege-Bahr-Tarif eigentlich?<\/p>\n<h3>Wie teuer ist die Pflege eines Menschen?<\/h3>\n<p>Die Kosten f\u00fcr die Unterbringung in einem Pflegeheim fallen je nach Heim, Ausstattung und Bundesland unterschiedlich aus. Dabei setzen sie sich grunds\u00e4tzlich aus den folgenden Posten zusammen:<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Unterbringungskosten<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Hierbei handelt es sich um die Mietkosten f\u00fcr das jeweilige Zimmer. Wie in einer Mietwohnung muss daf\u00fcr eine entsprechende Miete entrichtet werden.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong>Verpflegungskosten<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Heimbewohner erhalten die n\u00f6tige Verpflegung, die Essen und Trinken umfasst. Auch hier gibt es durchaus Unterschiede zwischen den Heimen.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong>Investitionskosten<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Dieser Posten umfasst die Kosten rund um die Heimanlage. Dazu geh\u00f6ren unter anderem:<\/p>\n<ul>\n<li>Baukosten<\/li>\n<li>Kosten f\u00fcr die Instandhaltung<\/li>\n<li>Miete und Pacht<\/li>\n<li>Abschreibungen und Darlehenszinsen, die der Heimbetreiber zu zahlen hat<\/li>\n<li>Kosten f\u00fcr spezielle Teile der Einrichtung wie die K\u00fcche, Gemeinschaftsr\u00e4ume oder auch spezielle Ausstattung (z.B. B\u00e4der oder Sportr\u00e4ume)<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"4\">\n<li><strong>Pflegekosten<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Dieser Kostenpunkt umfasst alle Ausgaben, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Pflege der Bewohner selbst stehen. Diese machen in vielen Einrichtungen den gr\u00f6\u00dften Posten auf der Rechnung des Pflegeheims aus.<\/p>\n<p>Insgesamt gilt als Richtschnur f\u00fcr die Kosten eines Heimplatzes ein Wert von ca. 3.000 \u2013 4.000 Euro pro Monat. Dies differiert wie bereits erw\u00e4hnt je nach Heim und auch nach Bundesland zum Teil deutlich.<\/p>\n<h3>Welche Kosten \u00fcbernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung?<\/h3>\n<p>Die Zahlungen der gesetzlichen Pflegeversicherung zielen explizit auf die Pflegekosten ab. Je nach <a href=\"https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/pflegegrade-in-der-neuen-pflegeversicherung-interview.html\">Pflegegrad<\/a> erhalten Versicherte entsprechende Geldleistungen bei einer Pflege im Heim:<\/p>\n<div id=\"attachment_712\" style=\"width: 783px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pflege-02.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-712\" class=\"size-large wp-image-712\" src=\"https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pflege-02-773x480.png\" alt=\"Zusch\u00fcsse der gesetzlichen Pflegeversicherung\" width=\"773\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pflege-02-773x480.png 773w, https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pflege-02-579x360.png 579w, https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pflege-02-768x477.png 768w, https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pflege-02-320x200.png 320w, https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pflege-02.png 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 773px) 100vw, 773px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-712\" class=\"wp-caption-text\">Zusch\u00fcsse der gesetzlichen Pflegeversicherung<\/p><\/div>\n<p>Bei durchschnittlichen Heimkosten von ca. 3.000 bis 4.000 Euro pro Monat d\u00fcrfte hier schnell klarwerden, dass eine nicht unerhebliche Versorgungsl\u00fccke besteht. Diese k\u00f6nnen Versicherte entweder aus privaten Mitteln schlie\u00dfen oder durch eine private Pflegeversicherung abdecken. Die Versorgungsl\u00fccke betr\u00e4gt je nach Pflegegrad zwischen wenigen hundert Euro und 2-3.000 Euro pro Monat. Etwas geringer f\u00e4llt sie bei h\u00e4uslicher Pflege durch entsprechendes Fachpersonal aus.<\/p>\n<h3>Worum handelt es sich beim sogenannten Pflege-Bahr?<\/h3>\n<p>Die staatlich gef\u00f6rderte Pflegetagegeldversicherung wurde Mitte 2012 beschlossen, so dass erste Tarife ab 2013 gef\u00f6rdert werden konnten. Der damalige Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hat das Konstrukt mitentwickelt und wurde damit zum Namensgeber. Doch worum handelt es sich dabei genau? Grunds\u00e4tzlich sind Pflege-Bahr-Tarife Pflegetagegeldversicherungen. Hierbei zahlt der Versicherer dem Versicherten einen bestimmten Geldbetrag f\u00fcr jeden Tag seiner Pflegebed\u00fcrftigkeit. Unter bestimmten Voraussetzungen sind entsprechende Pflegetagegeldversicherungen f\u00f6rderungsf\u00e4hig, so dass Versicherte einen Zuschuss zu ihren Beitragszahlungen erhalten.<\/p>\n<h3>Wie sieht die F\u00f6rderung genau aus?<\/h3>\n<p>Die staatliche F\u00f6rderung eines Pflege-Bahr-Tarifs betr\u00e4gt maximal 60 Euro pro Jahr (5 Euro im Monat). Um diese zu bekommen, muss der Versicherte jedoch einen entsprechenden Tarif abgeschlossen haben und zus\u00e4tzlich mindestens 10 Euro monatlich selbst f\u00fcr seinen Versicherungsschutz aufbringen.<\/p>\n<h3>Welche Voraussetzungen m\u00fcssen Pflege-Bahr-Tarife erf\u00fcllen?<\/h3>\n<p>Damit Versicherte den staatlichen Zuschuss von 60 Euro pro Jahr erhalten, m\u00fcssen sie einen f\u00f6rderf\u00e4higen Tarif abschlie\u00dfen. Diese Bedingung ist erf\u00fcllt, wenn der Tarif folgende Modalit\u00e4ten aufweist:<\/p>\n<ul>\n<li>Keine Gesundheitspr\u00fcfung (bis auf bereits pflegebed\u00fcrftige Menschen muss jeder angenommen werden)<\/li>\n<li>Keine Risikozuschl\u00e4ge oder Leistungsausschl\u00fcsse bei Vorerkrankungen<\/li>\n<li>Individuelle Leistungen f\u00fcr jeden Pflegegrad<\/li>\n<li>Mindestens 600 Euro Leistung pro Monat im h\u00f6chsten Pflegegrad<\/li>\n<li>Maximale Wartezeit von 5 Jahren<\/li>\n<\/ul>\n<p>In der Praxis haben sich gewisse Normen f\u00fcr diese Tarife herausgebildet, die sich f\u00fcr Versicherte eher nachteilig auswirken:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Wartezeit: <\/strong>Da es sich beim Pflege-Bahr um verpflichtende Produkte f\u00fcr die Versicherer handelt, haben sie den gesetzlichen Rahmen entsprechend ausgenutzt. Im Normalfall m\u00fcssen Verbraucher stets 5 Jahre warten, bis sie Leistungen aus ihrem Pflege-Bahr-Tarif erhalten. Wer vorher pflegebed\u00fcrftig wird, bekommt keine Leistungen.<\/li>\n<li><strong>Zahlungspflicht:<\/strong> Bei Pflege-Bahr-Tarifen besteht die Beitragspflicht auch im Falle der Pflegebed\u00fcrftigkeit. Somit frisst die Beitragszahlung einen Teil der Leistung wieder auf.<\/li>\n<li><strong>Geringe Leistung:<\/strong> Im Normalfall wird die Versorgungsl\u00fccke durch einen Pflege-Bahr-Tarif nicht gedeckt. Oftmals ergeben sich H\u00f6chstzahlungen von 600 bis 700 Euro pro Monat, so dass ein erheblicher Eigenanteil an den Pflegekosten verbleibt.<\/li>\n<li><strong>Beitragsrisiko: <\/strong>Durch den Kontrahierungszwang der Versicherer besteht das Risiko, dass die Inhaber von Pflege-Bahr-Tarifen besonders hohe Pflegekosten verursachen. Schlie\u00dflich lohnt sich ein solcher Tarif vor allem dann, wenn bereits Vorerkrankungen bestehen. Dies wiederum sorgt jedoch daf\u00fcr, dass die Kosten f\u00fcr die Versicherer steigen, die diese wiederum durch Beitragssteigerungen ausgleichen d\u00fcrfen. Somit k\u00f6nnten die Kosten f\u00fcr die Versicherten selbst im Zeitverlauf erheblich ansteigen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mittlerweile haben sehr viele Versicherer entsprechende Pflege-Bahr-Tarife im Angebot. Einige k\u00f6nnen dabei durchaus mit fairen Leistungen punkten. Das Mindesttagegeld betr\u00e4gt im h\u00f6chsten Pflegegrad dabei wie gesetzlich vorgeschrieben 600\u00a0Euro, w\u00e4hrend die anderen Pflegegrade prozentual bedacht werden. Wer einen solchen Tarif besonders jung abschie\u00dft, zahlt weniger (tats\u00e4chlich nur 10 Euro) und kann auf ein h\u00f6heres Mindesttagegeld hoffen.<\/p>\n<h3>F\u00fcr wen lohnt sich ein Pflege-Bahr-Tarif?<\/h3>\n<p>Verbrauchersch\u00fctzer sind sich darin einige, dass eine gef\u00f6rderte Pflegetagegeldversicherung die Versorgungsl\u00fccke nicht einmal ann\u00e4hernd schlie\u00dfen kann. Die Leistungen stellen also maximal eine Erg\u00e4nzung zur Eigenleistung dar. Wer also sein Verm\u00f6gen oder das seiner Kinder wirklich sch\u00fctzen m\u00f6chte, sollte im Normalfall lieber auf einen nicht gef\u00f6rderten Tarif mit h\u00f6heren Leistungen zur\u00fcckgreifen. Trotzdem kann es in Einzelf\u00e4llen durchaus sinnvoll sein, einen Pflege-Bahr-Tarif abzuschlie\u00dfen:<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Deutliche Vorerkrankungen <\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Wer jung ist, aber bereits eine Krankheit aufweist, die eine potenzielle Pflegebed\u00fcrftigkeit wahrscheinlich macht, hat einige Probleme bei der Suche nach einer privaten Pflegezusatzversicherung. Entweder erfolgt auf Grund der Vorerkrankung eine komplette Absage oder die Versicherer schlie\u00dfen bestimmte Gr\u00fcnde f\u00fcr die Pflegebed\u00fcrftigkeit aus. Eine weitere Option w\u00e4ren erhebliche Risikozuschl\u00e4ge, die eine Police finanziell unattraktiv machen. In solchen F\u00e4llen kann es sinnvoll sein, einen Pflege-Bahr-Tarif abzuschie\u00dfen. Dieser sorgt wenigstens f\u00fcr eine Teildeckung potenzieller Pflegekosten und die Versicherer d\u00fcrfen nicht ablehnen oder Risikozuschl\u00e4ge erheben.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong>Hohes Alter<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Wer bereits \u00fcber 55 Jahre alt ist, d\u00fcrfte erhebliche Schwierigkeiten haben, noch eine herk\u00f6mmliche Pflegeversicherung zu erhalten. F\u00fcr die Versicherer stellt dies ein zu hohes Risiko dar, welches sich nicht seri\u00f6s kalkulieren l\u00e4sst. Da jedoch im Pflege-Bahr-Bereich Kontrahierungszwang besteht, k\u00f6nnen die Versicherer \u00e4ltere Interessenten nicht ablehnen. Zwar ist auch hier der Beitrag etwas h\u00f6her als in jungen Jahren, aber die staatliche F\u00f6rderung sorgt daf\u00fcr, dass das Ganze trotzdem bezahlbar bleibt.<\/p>\n<h3>Lohnen sich Pflegezusatzversicherungen generell?<\/h3>\n<p>Grunds\u00e4tzlich sollte sich jeder Mensch rechtzeitig Gedanken machen, wie er mit dem Thema Pflege im Alter umgehen m\u00f6chte \u2013 eine vielschichtige Angelegenheit, bei der eine Reihe wichtiger Faktoren ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen. Neben den Fragen, wer die Pflegeleistung \u00fcbernehmen soll oder welche Vollmachten es in einer solchen Lebenssituation braucht, geh\u00f6rt selbstverst\u00e4ndlich auch die nach der finanziellen Absicherung einer eventuellen Pflegebed\u00fcrftigkeit dazu. Die Anzahl der pflegebed\u00fcrftigen Personen wird in den n\u00e4chsten Jahren stark ansteigen \u2013 bis 2030 um rund eine Million Menschen mehr, als die bereits heute rund 2,4 Millionen Pflegebed\u00fcrftigen, so eine Studie der Bertelsmann-Stiftung. Diese kostet viel Geld und die gesetzliche Pflegeversicherung hinterl\u00e4sst eine Versorgungsl\u00fccke, die im Einzelfall erheblich ausfallen kann. Wer selbst nicht das n\u00f6tige Geld hat, um seine Pflege zu finanzieren, wird vom Sozialamt unterst\u00fctzt. Dieses holt sich jedoch die erstatteten Gelder nach M\u00f6glichkeit von den Kindern zur\u00fcck. Wer dies vermeiden m\u00f6chte, sollte entsprechend vorsorgen. Dazu stehen verschiedene Wege offen:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Pflegezusatzversicherung:<\/strong> Eine nicht gef\u00f6rderte Pflegezusatzversicherung oder ein Kombitarif decken in vielen F\u00e4llen die Versorgungsl\u00fccke relativ gut ab. Trotzdem sollten Interessenten sich die m\u00f6glichen Leistungen bei den einzelnen Pflegegraden genau anschauen. Die Kosten richten sich nach der Leistungsh\u00f6he, dem Alter des Interessenten und eventuellen Vorerkrankungen.<\/li>\n<\/ul>\n<div id=\"attachment_713\" style=\"width: 730px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pflege-03.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-713\" class=\"size-large wp-image-713\" src=\"https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pflege-03-720x480.jpg\" alt=\"Senior z\u00e4hlt sein Kleingeld, Altersarmut\" width=\"720\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pflege-03-720x480.jpg 720w, https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pflege-03-540x360.jpg 540w, https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pflege-03-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pflege-03-810x540.jpg 810w, https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pflege-03-1140x760.jpg 1140w, https:\/\/www.kurkliniken.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/pflege-03.jpg 1688w\" sizes=\"auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-713\" class=\"wp-caption-text\">Bild: fotolia.com \u00a9 bilderstoeckchen #127075380<\/p><\/div>\n<p><strong>Eigenvorsorge:<\/strong> Es ist nat\u00fcrlich ebenso m\u00f6glich, durch Einzahlungen in einen Sparplan, auf ein Tagesgeldkonto oder ein Festgeldkonto vorzusorgen. Dies erfordert jedoch entsprechende Disziplin, da das Geld nat\u00fcrlich auch anderweitig ausgegeben werden k\u00f6nnte. Grunds\u00e4tzlich ist dieser Weg jedoch durchaus gangbar.<\/p>\n<h3>Fazit<\/h3>\n<p>Staatlich gef\u00f6rderte Pflegetagegeldversicherungen wie der Pflege-Bahr sind nur in Einzelf\u00e4llen eine interessante Alternative. Die staatlichen F\u00f6rderungen sind zwar ein netter Anreiz, jedoch decken die Tarife leider nicht die komplette Versorgungsl\u00fccke ab. Aus diesem Grund sind entsprechende Versicherungen nur dann zu empfehlen, wenn aufgrund von Vorerkrankungen oder hohem Alter eine herk\u00f6mmliche Pflegezusatzversicherung nicht oder nur sehr eingeschr\u00e4nkt m\u00f6glich ist.<\/p>\n<h3>\u00dcber den Autor<\/h3>\n<p>Benedikt Breiling ist Online-Redakteur mit Studium im Gesundheitsmanagement.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pflegebed\u00fcrftigkeit ist ein Thema, an welches die Menschen in jungen Jahren kaum denken m\u00f6chten. 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