Warum Selbstfürsorge wichtig für Ihre Gesundheit ist

Selbstfürsorge

Selbstfürsorge
(C) Mikhail Blavatskiy / iStock

Wir leben in einer Zeit, die extrem schnelllebig ist und Selbstfürsorge mittlerweile als Luxus angesehen wird. Es ist eine gute Idee, die man sich gönnen kann – aber nur, wenn Geld und Zeit dafür vorhanden sind. Allerdings sieht die Realität ganz anders aus. Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern ein wichtiger Bestandteil für unsere Gesundheit. Selbstfürsorge ist nicht nur für unsere mentale Gesundheit von großer Bedeutung. Auch unser Wohlbefinden profitiert davon – und wer sich wohlfühlt, ist ausgeglichen, fokussiert und fühlt sich gut.

Was genau bedeutet Selbstfürsorge eigentlich?

Die Definition Selbstfürsorge oder auch Self-Care genannt, beschreibt im Grund das bewusste und aktive Bemühen, sich um die Gesundheit und das eigene Wohlbefinden zu kümmern.

Wenn Sie selbstfürsorglich sind, nehmen Sie Ihre Bedürfnisse bewusst wahr. Doch nicht nur das. Sie berücksichtigen sie auch im Alltag, was bedeutet, dass Sie Aktivitäten unternehmen, die dem eigenen Wohl dienen. Dabei geht es aber nicht nur um gesundes Essen und Trinken oder ausreichenden Schlaf, sondern auch um das psychische Wohlbefinden. Verschnaufpausen, Hobbys oder auch einfach ein Treffen mit Freunden oder Kinobesuche zählen dazu. Selbstfürsorge beschreibt also im Grunde all das, wie Sie mit Ihrem Körper umgehen.

Und genau das ist so wichtig, da immer mehr Menschen in einen Burnout schlittern oder auch die mentale Gesundheit nicht mehr wahrgenommen wird. Weiterführende Informationen und Unterstützung finden Sie bei Dokteronline.

Können Sie durch zu wenig Selbstfürsorge krank werden?

Ja, das können Sie tatsächlich. Zu wenig Selbstfürsorge kann ganz klar zu körperlichen und auch psychischen Krankheiten führen. Insbesondere dann, wenn Sie sie über lange Zeit verdrängt werden, kann es zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen. Daher ist es kein Luxus auf sich und seinen Körper zu achten, sondern eine wichtige und notwendige Maßnahme.

Unter anderem kann das Immunsystem geschwächt werden, wenn Dauerstress vorhanden ist. Der Cortisolspiegel steigt und das Immunsystem wird somit geschwächt. Dies macht den Körper deutlich anfälliger für Infektionen und Krankheiten. Darüber hinaus kann zu wenige Ruhe, schlechte Ernährung oder auch Bewegungsmangel zu Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Schlaganfällen führen. Sogar Krebs oder chronische Schmerzen sind nicht auszuschließen. Eine langfristige Selbstvernachlässigung steht aber auch im Zusammenhang mit psychischen Problemen wie Angstzuständen, Depressionen, Burnout und emotionaler Erschöpfung.

So integrieren Sie Selbstfürsorge in Ihren Alltag

Selbstfürsorge kann ganz einfach in den Alltag integriert werden. Nutzen Sie Pausen, gönnen Sie sich einen entspannenden Tee und sorgen Sie für Erholung. Doch auch einfache, aber bewusste Atempausen können schon hilfreich sein. Nehmen Sie sich 5 Minuten Zeit und atmen Sie bewusst, tief und langsam ein und aus. Sie können auch an der frischen Luft spazieren gehen und sich auch ein Digital Detox gönnen, wenn sie regelmäßig das Handy weglegen, um abzuschalten. Gleichzeitig können Rituale mit Düften für ein sinnliches Erlebnis wirken und wahre Wunder bewirken.

Wie Sie sehen, ist Selbstfürsorge mehr als nur Luxus, sie ist unverzichtbar und sorgt nicht nur für Wohlbefinden, sondern auch für eine stabile mentale Gesundheit.