Neuer Ansatz in Kur- und Rehakliniken: Intervall-Höhentraining für verschiedene Bereiche

Höhentraining<br>(C) Foto: Mrexentric / Pixabay

Höhentraining – © Foto: Mrexentric / Pixabay

Für Kur- und Rehakliniken gilt es, für Kundenzufriedenheit zu sorgen und gleichzeitig gesundheitsfördernde Maßnahmen anzubieten. Auch wenn Klassiker wie Kneipp-Kuren, Massagen und Bäder noch nicht an Bedeutung verloren haben, erweitert sich das Spektrum durch technologische Möglichkeiten deutlich. Ein neuer Ansatz ist beispielsweise das Intervall-Höhentraining, was von vielen Sportlern bereits aktiv genutzt wird. Wenn es in der Kur- oder Rehaklinik zum Einsatz kommt, kann das die Zufriedenheit der Gäste erhöhen.

Voraussetzungen für Intervall-Höhentraining lassen sich überall erfüllen

Höhentraining klingt erst einmal nach erforderlichen Bergen, aber die braucht es heute nicht mehr. Mit Hypoxikatoren lassen sich Anwendungen auch im Studio durchführen. Um ein auf Kunden zugeschnittenes Erlebnis zu bieten, ist die richtige Software entscheidend. Anbieter wie respio ermöglichen Kur- und Rehakliniken, die komplexen Daten ihrer Kunden zentral zu steuern sowie zu verwalten, und damit ein weiteres Angebot ins Portfolio zu nehmen.

Ein großer Vorteil dieser Methoden ist, dass sowohl individuelle Programme erstellt als auch bewährte Standardprogramme genutzt werden können. Durch den Einsatz intelligenten maschinellen Lernens wird dabei sichergestellt, dass jeder Anwender optimal behandelt wird. Alle Anwendungen werden dokumentiert und ausgewertet, sodass Fortschritte schnell sichtbar werden und das allgemeine Wohlbefinden gezielt gesteigert werden kann. Die Behandlungen werden zudem in Echtzeit überwacht und können bei Bedarf direkt während der Anwendung angepasst werden – für maximale Wirksamkeit und Sicherheit.

Wie profitieren Kur- und Reha-Gäste von Höhen-Intervalltraining

Das Intervall-Höhentraining bietet Nutzern gesundheitliche Vorteile, die klassisches Ausdauertraining toppen können. Durch die gezielte Reduktion des Sauerstoffgehalts in der Atemluft wird der Körper dazu angeregt, seine eigene Leistungsfähigkeit zu verbessern. Der Organismus reagiert auf die simulierte Höhe mit der Bildung roter Blutkörperchen. Dieser Effekt wiederum verbessert die Sauerstoffversorgung im gesamten Körper.

Für Patienten mit Herz-Kreislauf-Problemen kann das unter kontrollierter Anwendung in einer geeigneten Reha-Klinik ein wichtiger Bestandteil der Rehabilitation sein.

Auch Patienten mit Adipositas können von den Anwendung profitieren, da der Stoffwechsel angeregt und die Fettverbrennung verbessert wird. Gleichzeitig reduziert sich die Belastung für die Gelenke, weil das Training bei moderater Intensität und in ruhiger Atmosphäre umgesetzt wird.

Viele Kliniken nutzen das Angebot außerdem für mehr Wohlbefinden, besseren Schlaf und Steigerung der eigenen Konzentrationsfähigkeit. Intervall-Höhentraining ist eine gefragte Dienstleistung in Kur- und Rehakliniken, ganz besonders bei Freizeit- und Profi-Sportlern.

Welche Wirkung kann mit diesem neuen Trainingsmodus erfüllt werden?

Die Wirkung von Höhentraining ist erforscht. Wenn ein Mensch auf einen Berg steigt, riskiert er ungeübt die sogenannte Höhenkrankheit. Mit der Nutzung von speziellen Höhentrainings lassen sich die Gefahren minimieren. Der Blutdruck reguliert sich, die Durchblutung wird besser und die Muskulatur bringt stärkere Leistungen. Die Anpassung des Körpers an den geringeren Sauerstoffgehalt aktiviert außerdem Enzyme, die für einen verbesserten Energiestoffwechsel sorgen.

Im Reha-Bereich kommt die mentale Komponente hinzu. Die Anwendung zeigt relativ schnelle Erfolge und vermittelt dem Patienten ein Gefühl von Fortschritt. Er erlebt aktiv die Verbesserung für die eigene Genesung und wird während der Behandlung motiviert. Außerdem lassen sich präventiv gute Erfolge durch Höhentrainings erzielen, im Bezug auf die Stressresistenz, aber auch auf das Herz-Kreislauf-System im Allgemeinen.

Welche technischen Trainingsmöglichkeiten sind ebenfalls gefragt?

Neben Höhentrainings haben sich weitere technologische Trainingsmöglichkeiten wie EMS etabliert. Hierbei werden elektrische Impulse zur Aktivierung von Muskelgruppen genutzt. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist das eine tolle Lösung, um dem Muskelabbau bei langer Krankheit vorzubeugen.

Ein weiterer Trend ist die Nutzung von Biofeedback-Systemen. Sie messen in Echtzeit Körperparameter wie Puls und Atmung, aber auch Muskelspannung. Patienten sehen so direkt, wie ihr Körper reagiert und lernen, gezielt Einfluss auf die Körperfunktionen zu nehmen.