Mundtrockenheit

Mundtrockenheit

von Dr. med. Mathäus Fehrenbach (Facharzt für Allgemeinmedizin, Badearzt, Naturheilverfahren)

Viele, meist ältere Patienten klagen über Trockenheit im Mund. Stets ist bei Mundtrockenheit und Durstgefühl an Diabetes, die Zuckerkrankheit, zu denken. Mundtrockenheit und Durstgefühl sind oft Primärsymptome, die frühzeitig einen Fingerzeig geben. Durch Blutzuckerkontrolle muß Abklärung erfolgen. Auch andere Störungen im Hormonhaushalt, besonders nach operativen Eingriffen an den Genitalorganen, lassen die Speichelsekretion versiegen.

Häufig jedoch rufen Medikamente Mundtrockenheit hervor. Bestimmte Beruhigungsmittel und vor allen Dingen blutdrucksenkende Mittel, aber auch krampflösende Medikamente vermindern die Sekretion der Mundspeicheldrüsen.

Zunächst muß abgeklärt werden, ob durch einen Medikamentenwechsel geholfen werden kann. Läßt das Krankheitsbild keinen Medikamentenwechsel zu oder bleibt die Ursache ungeklärt, empfehlen sich folgende Hilfsmaßnahmen: Häufiges Spülen des Mundes mit Kamille oder Salbei, Lutschen von Zitronen- oder Weingummibonbons, kandiertem Ingwer und Kaugummi, Emser Pastillen mit Menthol.

Tee:

Süßholz

Wermut

Tausendgüldenkraut-

Pfefferminze

Pomeranzenschalen aa ad 100,0

Tgl. 3×1 Tasse; überbrühen, 10 Min. ziehen lassen.

Homöopathie:

Nux moschata            D3

Colchicum                  D4

Nux vomica                D4

China                          D6 aa ad 40,0

Tgl. 3×20 Tr.

Verfasser:
Dr. med. Mathäus Fehrenbach
(Facharzt für Allgemeinmedizin, Badearzt, Naturheilverfahren)