Lungenentzündung

Lungenentzündung (Pneumonie)

von Dr. med. Mathäus Fehrenbach (Facharzt für Allgemeinmedizin, Badearzt, Naturheilverfahren)

Die Lungenentzündung, eine bakterielle Infektion des Lungengewebes, hat seit der Penicillin-Ära ihren Schrecken verloren. Vor Jahrzehnten war sie eine das Leben bedrohende, hochfieberhafte Erkrankung. Von den Ärzten war sie wegen ihres oft tödlichen Herz- und Kreislaufversagens gefürchtet.

Wir unterscheiden zwischen einer Lungenentzündung, die große Teile des Lungengewebes, meist einen ganzen Lappen befällt, und der herdförmigen Lungenentzündung, die bei bettlägerigen Patienten, besonders nach Operationen und Unfällen, aufzutreten pflegt. Während die lobäre, lappenförmige Entzündung als hochfieberhafte, schwere Erkrankung mit Schüttelfrost, Seitenstechen und beschleunigter Atmung in Erscheinung tritt, verläuft die herdförmige Lungenentzündung nur schleichend mit geringer Temperaturerhöhung, Husten und Auswurf.

Jede Lungenentzündung gehört in die Hand des Arztes. Röntgenaufnahmen sind notwendig, um das Ausmaß der Entzündung zu bestimmen. Die souveräne Therapie ist die medikamentöse Behandlung mit Antibiotika, Penicillin oder penicillinähnlichen Körpern. Während die hochfieberhafte Lappenpneumonie klinischer Behandlung bedarf, kann die herdförmige Lungenentzündung, soweit sie nicht als Folge einer Operation oder während eines klinischen Aufenthaltes auftritt, zu Hause unter ärztlicher Aufsicht behandelt werden. Die Naturheilmethode empfiehlt zur Aktivierung der natürlichen Heilkräfte folgende Maßnahmen:

Kneipp:

Stündliche Teilwaschungen (Serienwaschung), tgl. 2x Wadenwickel oder Auflage auf Herz, am besten im Wechsel. Wenn das Fieber abgeklungen ist, temperierte kalte Auflagen im Brustgebiet, möglichst im Bereich der Beschwerden oder der vom Arzt festgestellten entzündlichen Herde.

In der Rekonvaleszenz bei gutem Allgemeinbefinden und kräftiger Konstitution 2x tgl. Brustwickel mit Essigwasser oder Retterspitz. Immer die Verträglichkeit erfragen! Der Wickel muß erwärmen. Wenn Bettruhe nicht mehr erforderlich ist, sind kleine Güsse und kleine Teilbäder angezeigt, vorzugsweise am Oberkörper: Wechselarm-, Wechselarmbrustguss oder Wechselarmbad mit Thymian. Zur Stabilisierung des Kreislaufes auch Wechselkniegüsse oder Wechselfußbäder mit Rosmarin. Von großen Bädern ist Abstand zu nehmen.

Diät:

Leichte, vitaminreiche Krankenkost. Reichlich Getränke; Tee und frisch gepreßte Fruchtsäfte.

Tee:

Thymian

Fenchel

Wollblume

Island. Moos

Fibischwurzel

Spitzwegerich

Salbei

Weißdornblüten aa ad 100,0

Tgl. 3×1 Tasse, kalt ansetzen, aufkochen, 10 Min. ziehen lassen.

Homöopathie:

Camphora                   0

Bryonia                       D4

Aconitum                   D4

Tartarus emeticus       D4 aa ad 40,0

Alle 3 Stunden 15 Tr. zur Stützung der natürlichen Abwehrkräfte.

Verfasser:
Dr. med. Mathäus Fehrenbach
(Facharzt für Allgemeinmedizin, Badearzt, Naturheilverfahren)

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