Das neue E-Rezept: Mehr Komfort beim Einlösen von Rezepten

E-Rezept

E-Rezept
(C) Bild von Gerd Altmann / Pixabay

Wer ein verschreibungspflichtiges Medikament benötigt, erhält hierfür ein Rezept vom behandelnden Arzt. Früher handelte es sich dabei um den bekannten Ausdruck auf Papier, der in der Apotheke abgegeben und quasi gegen die Arzneien eingetauscht wurde. Im digitalen Zeitalter gehört das klassische Papierrezept aber immer mehr der Vergangenheit an. Das neu eingeführte E-Rezept soll die Abläufe verbessern und den bürokratischen Aufwand verringern – und vor allem zu mehr Komfort beim Einlösen von Rezepten beitragen.

Was ist das E-Rezept, und wie wird es eingelöst?

Patienten, die heute zum Arzt gehen und ein Medikament verordnet bekommen, erhalten in den meisten Fällen keinen Papierausdruck mehr. Stattdessen werden die Informationen zum verschriebenen Produkt auf der Gesundheitskarte gespeichert. In der Apotheke hat das Personal entsprechende Lesegeräte, die in der Lage sind, diese Information abzurufen und in ihr System zu übertragen. Auf diese Weise können die verordneten Medikamente ausgegeben werden. Das E-Rezept soll einfacher und unbürokratischer ausfallen als das klassische Papierrezept und natürlich auch die Umwelt schonen. Patienten können das Rezept nicht mehr verlieren oder irgendwo vergessen, denn es befindet sich ja direkt auf der Gesundheitskarte, die ohnehin immer mitgeführt werden sollte.

Das E-Rezept wurde zu Beginn des Jahres 2024 eingeführt. Wie bei vielen Neuerungen kam es auch hier zu einigen Schwierigkeiten, und in den ersten Monaten des Jahres konnte das E-Rezept noch nicht für alle verschriebenen Präparate zur Anwendung kommen. So war es nur möglich, Medikamente auf diesem Wege verordnet zu bekommen; für Hilfsmittel war dagegen nach wie vor ein Papierausdruck erforderlich. Ein Diabetiker zum Beispiel erhielt für Insulin ein E-Rezept, für die erforderlichen Injektionsnadeln aber noch ein Papierrezept. Die Umstellung erfolgte Schritt für Schritt und soll weiterhin verbessert werden, bis es möglich ist, alle verschriebenen Produkte ganz einfach über die Gesundheitskarte zu erhalten.

Das E-Rezept beim Online-Einkauf einlösen

Nicht nur das Ausstellen der Rezepte hat sich verändert. Auch der Einkauf in der Apotheke selbst findet mittlerweile häufig auf anderen Wegen statt. Nicht immer führt der Weg in die stationäre Apotheke vor Ort. Anbieter wie Shop Apotheke sind ausschließlich online vertreten und bieten im Internet denselben Service wie die bekannten Apotheken in der Stadt oder auf dem Land. Verfügbar sind hier natürlich frei verkäufliche beziehungsweise apothekenpflichtige Präparate, aber ebenso auch rezeptpflichtige Arzneien. Die Packungsbeilage lässt sich zu jedem Produkt abrufen, und für weitere Fragen stehen ausgebildete Apotheker und Arbeiterinnen bereit. Natürlich stehen vielfältige Zahlungsmöglichkeiten zur Auswahl, sodass jeder Kunde die Option nutzen kann, die ihm am ehesten zusagt. Eine Registrierung bei einer Internet-Apotheke ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich.

Der Versand erfolgt bei Online-Apotheke binnen kürzester Zeit. Bei Shop Apotheke etwa erhalten Kunden ihre Medizin bereits am kommenden Werktag, wenn sie bis 18 Uhr bestellen. Lange Wartezeiten entfallen auf diese Weise: Sofern das gewünschte Arzneimittel aktuell verfügbar ist, wird es zeitnah zugestellt. Vor allem für akut Kranke oder mobilitätseingeschränkte Personen ist dies ein klarer Vorteil, denn die Bestellung kann vom Bett oder Sofa aus vorgenommen werden, ohne dass das Haus verlassen werden muss. Unabhängig vom Gesundheitszustand ist es so möglich, sich die benötigten Medikamente schnell und bequem zu beschaffen. Auch Berufstätige profitieren davon, sich nicht an die Öffnungszeiten hiesigen Apotheken halten zu müssen, sondern sich dann um ihre Bestellung kümmern zu können, wenn es in ihren Arbeitsalltag passt.

Wie lässt sich das E-Rezept online einlösen?

Das E-Rezept hat selbstverständlich auch Einfluss auf das Einkaufen von Medikamenten im Internet. Auch in Online-Apotheken muss das neue elektronische Rezept angewendet werden können. Hierzu gibt es gleich mehrere Möglichkeiten. Zum Beispiel können Nutzer sich in der Arztpraxis einen Ausdruck mit einem QR-Code ausstellen lassen. Die Website des gewählten Apothekenanbieters fragt dann nach dem Code, der mit dem Smartphone gescannt wird. So erhält der Anbieter die erforderlichen Informationen und kann die Bestellung autorisieren und versenden. Allerdings bedeutet diese Vorgehensweise, dass doch wieder ein Ausdruck in Papierform erstellt werden muss: Diese sollten durch Einführung des E-Rezepts ja eigentlich reduziert werden.

Der Anbieter Shop Apotheke hat daher eine andere Option im Programm, die sich besonders komfortabel und innovativ präsentiert. Das Prinzip funktioniert ungefähr so wie das bargeldlose Zahlen im Supermarkt. Kunden benötigen hierfür nur ihre Gesundheitskarte mit einem gültigen E-Rezept und müssen zudem die App des Anbieters installieren. Nach dem Öffnen der App wird die Nummer der Krankenkassenkarte abgefragt. Diese befindet sich unterhalb des aufgedruckten Wortes „Gesundheitskarte“ und besteht aus sechs Zahlen. Nach dem Angeben einer aktuellen Mobilfunknummer wird ein Bestätigungscode per SMS zugestellt. Die Gesundheitskarte muss anschließend nur noch an das Smartphone gehalten werden, und schon erfolgt eine Übermittlung aller erforderlichen Angaben. Die verordneten Medikamente werden zeitnah an die Adresse des Kunden geliefert.

Noch ist diese Art, das E-Rezept einzulösen, eine Neuheit, die nicht überall angeboten wird. Es ist aber zu erwarten, dass mit der Zeit immer mehr Online-Apotheken auf diese oder vergleichbare Lösungen setzen werden, um ihren Nutzern den Zugang zu Medikamenten jeglicher Art zu vereinfachen. In Zukunft wird das Einlösen von Rezepten also binnen weniger Sekunden und von nahezu überall aus funktionieren, ohne dass Patienten sich selbst in die Apotheke begeben müssen. Das bedeutet aber auch, dass auch die Patienten selbst mit der Zeit gehen müssen. Ohne ein funktionstüchtiges Smartphone und die entsprechenden Apps wird der Zugang zu den neuen Funktionen deutlich erschwert.