Ist eine Reha-Kur bei Depressionen sinnvoll?

Wie äußern sich Depressionen

Depressionen äußern sich in der Regel durch Erschöpfung, Antriebslosigkeit und Niedergeschlagenheit. Dabei hat eine Depression jedoch nicht das Geringste mit schlechter Stimmung zu tun, die sich meist recht schnell wieder verbessert. Vielmehr handelt es sich bei einer Depression um eine ernst zu nehmende Erkrankung, die heute zum Glück behandelt werden kann. Doch ist eine Therapie oder eine Reha der richtige Weg, um eine Depression zu behandeln?

Therapie und Reha bei Depressionen

Bei leichten Depressionen reicht zumeist eine Psychotherapie zur Behandlung aus, wohingegen bei mittelschweren bis schweren Depressionen eine weitreichendere Behandlung durchaus Sinn ergibt. Diese kann jedoch häufig nur stationär in einer Klinik erfolgen, wozu auch im Rahmen einer Reha die Möglichkeit besteht.

In der Regel wird ein Verdacht auf eine Depression zumeist durch den Hausarzt geäußert, der die betroffene Person daraufhin an einen Psychotherapeuten überweist, der eine Diagnose erstellt und zudem den Schweregrad der Depression einstuft.

Depressionen werden in diesen drei Formen eingestuft:

  • Leichte depressive Episode
  • Mittelschwere Depression
  • Schwere Depression
Depressionen

Depressionen
(C) Hieu Van / Pixabay

Psychotherapeutische Betreuung in der Reha

Im Rahmen einer Reha werden Sie von einem oder mehreren Psychotherapeuten betreut, die mit Ihnen immer wieder über Ihre Probleme, aber auch ihre Ziele und Erfolge sprechen. Auf diese Weise lernen Sie nach und nach, die Symptome Ihrer Depression zu überwinden und die Krankheit auf diese Weise zu besiegen. Denn dies ist von großer Bedeutung, damit Sie wieder in Ihr gewohntes Leben zurückkehren können, ohne ständig von Depressionen geplagt zu werden.

Medizinische Betreuung in der Reha

Während der Rehabilitation sprechen Sie nicht nur regelmäßig mit einem Psychotherapeuten, sondern erhalten zudem auch Unterstützung von Fachärzten. Diese überprüfen unter anderem bestehende Befunde und diagnostizieren Erkrankungen, die in der Folge medikamentös behandelt werden. Medikamente, die Sie bereits einnehmen, erhalten Sie in der Reha auch weiterhin, allerdings werden diese auch in Bezug auf die Wirkung überprüft und im Zweifelsfall durch andere Medikamente ersetzt oder anders dosiert. Wenn Sie mehr über die Medikamente erfahren möchten, die zur Behandlung von Depressionen verabreicht werden, finden Sie auf der Webseite von meinwegausderangst.de Erfahrungen mit Neurodoron-Tabletten und wie diese auf den menschlichen Körper wirken.

Heilungschancen und Nutzen der Rehabilitation

Sofern Sie unter einer Depression leiden, ist es in der Regel vollkommen normal, dass sie nur wenig Motivation haben und Ihnen der Antrieb fehlt, um eine Therapie im Rahmen einer Reha zu beginnen. Doch genau deshalb ist es so wichtig, dass Sie sich zeitnah für diesen Schritt entscheiden, denn umso schneller erhalten Sie professionelle Hilfe. Insbesondere bei lang anhaltenden, chronischen Depressionen kann eine Reha nämlich dazu beitragen, dass sie ein besseres Verständnis für Ihre Krankheit entwickeln und lernen, wie Sie sich in Zukunft vor Rückschlägen schützen können. Und zudem werden Sie Ihre Krankheit im Rahmen einer Reha auch schneller überwinden als ohne eine derartige Behandlung. Im Rahmen einer Reha ist das Ziel nämlich, dass Sie im Anschluss daran wieder dazu in der Lage sind, Ihr Leben eigenständig zu meistern und aktiv an dem Sozial- und Berufsleben teilzunehmen. Denn dazu sind viele der Betroffenen, die unter Depressionen leiden, im Vorfeld einer Reha überhaupt nicht mehr in der Lage.

Wann ist eine stationäre Rehabilitation sinnvoll

Eine stationäre Rehabilitation ergibt vor allem bei mittelschweren bis schweren Depressionen einen Sinn, vor allem dann, wenn mit anderen Behandlungsmethoden bislang keinen Erfolg erzielt wurde. In diesem Fall stellt eine Reha in vielen Fällen nämlich den letzten Versuch dar, die Depressionen einer Person durch eine umfangreiche und vielfältige Behandlung doch noch in den Griff zu bekommen. Denn häufig werden Menschen, die unter schweren Depressionen leiden, dadurch in ihrem Alltag so sehr eingeschränkt, dass es diesen kaum noch möglich ist, aktiv an dem Sozial- und Berufsleben teilzunehmen, weshalb diese sich mit der Zeit immer mehr zurückziehen. Und besonders für diese Menschen kann der Beginn einer Therapie der erste Schritt in ein zukünftig deutlich unbeschwerteres Leben sein.

Print Friendly, PDF & Email