Hilfe bei Mangelerscheinungen und Mehrbedarf: Nahrungsergänzungsmittel richtig einsetzen und anwenden

Idealerweise gelingt es, den Körper durch eine gesunde Ernährung und Lebensweise mit allem zu versorgen, was er braucht. Die Realität entspricht aber nicht immer diesem Ideal. Nicht jeder kann oder will sich an den perfekten Ernährungsplan halten. Und in manchen Fällen reicht der ohnehin nicht, weil Krankheit oder Mehrbedarf den Nährstoffhaushalt aus dem Gleichgewicht bringen. Dann können Nahrungsergänzungsmittel sinnvolle Unterstützung bieten. Allerdings nur, wenn sie auch richtig eingesetzt werden.

Nahrungsergänzungsmittel nur gezielt einsetzen

Nahrungsergänzungsmittel sind „Lückenfüller“, die dort nachhelfen sollen, wo bestimmte Stoffe fehlen. Sie vollkommen grundlos einzusetzen, ist selten sinnvoll. Bei einigen Präparaten kann es sogar problematisch sein, denn auch bei manchen Nährstoffen ist eine ungesunde Überdosierung möglich.
Zunächst gilt es also abzuklären, ob und wo Bedarf bestehen könnte. Bei einigen Personengruppen sind Mangel oder Mehrbedarf an bestimmten Nährstoffen wahrscheinlicher. Das betrifft vor allem Schwangere und Stillende, Menschen mit veganer oder vegetarischer Ernährungsweise, intensiv Sporttreibende und ältere Menschen. Aber auch andere Menschen können aufgrund bestimmter Lebensumstände oder Erkrankungen betroffen sein.

Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine

Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine
© Maksymiv / Bildagentur PantherMedia

Die Hausarztpraxis, ein anderer behandelnder Mediziner oder eine qualifizierte Ernährungsberatung helfen weiter, wenn der Verdacht auf ein Problem bei der Nährstoffversorgung besteht.

Qualität und Dosierung beachten

Nahrungsergänzungsmittel findet man nicht nur in Apotheken, sondern auch in Drogerien, gut sortierten Supermärkten und natürlich im Onlinehandel. Dort finden ich auch spezialisierte Anbieter, wie vitamoment.de. Wo man die Präparate am besten kauft, lässt sich nicht pauschal sagen. Und auch der Preis sagt nicht immer etwas über die Qualität aus. Recherche und Vergleich können sich aber lohnen, denn es gibt durchaus Qualitätsunterschiede. Bei Beratungsbedarf sind Apotheken selbstverständlich eine naheliegende Anlaufstelle. Aber auch der Onlineanbieter vitamoment.de ermöglichen Kunden eine persönliche Beratung zu den Produkten.
Vor allem sollten Zusammensetzung, Darreichungsform und Dosierung dem eigenen Bedarf entsprechen. Falls nicht ausdrücklich anders verordnet, sollten insbesondere die Höchstmengenempfehlungen des Bundesinstituts für Risikobewertung nicht überschritten werden. Sie sind auch zu bedenken, wenn verschiedene Präparate mit ähnlichen Inhaltsstoffen kombiniert eingenommen werden, bzw. wenn die Ernährung bereits reich an entsprechenden Stoffen ist.
Vorsicht ist beim Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln im Ausland angeraten. Deren Inhaltsstoffe entsprechen nicht immer den deutschen Zollbestimmungen, was zu einer Beschlagnahmung führen kann.

Nahrungsergänzungsmittel richtig einnehmen

Auch wenn es sich „nur“ um Vitamine, Mineralstoffe oder ähnliches handelt, sollten die Einnahmehinweise beachtet werden. Einige Präparate werden vom Körper besser aufgenommen, wenn man sie zu einer Mahlzeit einnimmt. Die Aufnahme anderer Stoffe kann hingegen durch bestimmte Nahrungsmittel gehemmt werden. Auch Wechselwirkungen mit Medikamenten sind unter Umständen möglich. Dann ist eine vorherige ärztliche Abklärung ratsam.
Die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels mal zu vergessen, ist in der Regel kein Problem und es macht keinen Sinn, die Dosis bei der nächsten Einnahme zu verdoppeln. Wie Medikamente, sollten auch Nahrungsergänzungsmittel unzugänglich für Kinder, dunkel, trocken und nicht zu warm aufbewahrt werden, falls vom Hersteller nicht anders empfohlen. Außerdem sollten sie in der Originalpackung gelagert werden, um Verwechslungen zu vermeiden und gegebenenfalls die Verpackungsinformationen parat zu haben.
Grundsätzlich gilt: Nahrungsergänzungsmittel können in bestimmten Situationen sinnvoll sein, ersetzen aber keinen gesunden Lebensstil und bieten im Krankheitsfall auch keinen Ersatz für eine medizinische Therapie, sondern können lediglich unterstützen und ergänzen.

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