Was ist beim Großmengen-Kauf von FFP2 Masken zu beachten

Vor aller Munde – die FFP2-Masken

Die FFP2-Masken verdanken ihre Bekanntheit den Beschlüssen des Bundes. Nachdem von Bund und Ländern die Pflicht zum Tragen von FFP2 vereinbart wurde, steigt die Nachfrage nach den FFP2 Masken stark an. Laut der Beschreibung des BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) handelt es sich um partikelfiltrierende Halbmasken, die dem Eigen- und Arbeitsschutz dienen und mit CE-Kennzeichen versehen sein müssen.

FFP2-Masken kaufen – auf welche Kennzeichen muss man achten?

Zu den wichtigsten Kennzeichen, die im Angebot aufgeführt werden sollten, zählen der Name des Herstellers und die CE-Kennzeichnung, die immer mit einem vierstelligen Code ausgeführt wird. Außerdem sind der NR- oder R-Zusatz und die Europäische Prüfnorm EN 149 wichtig, Letztere ist mit Jahr und Code der Prüfung versehen. Der D-Zusatz ist allerdings optional und nicht vorgeschrieben.

Es gibt zwischenzeitlich etliche Anbieter auf dem Markt. Hier sollte man aber genauer hinsehen. Anbieter wie Maskmedicare beispielsweise legen großen Wert auf Transparenz und Qualität. Diese und vergleichbare Anbieter bietet Masken „Made in Germany“ an, bei denen höchste Standards in Bezug auf die Güteklasse angelegt werden. Die Masken sind in unterschiedlichen Ausführungen und Designs erhältlich, die Angebote sind besonders für Großabnehmer durchaus attraktiv.

Was verbirgt sich hinter all diesen Begriffen, die der Kennzeichnung dienen?

Medizinische Schutzmasken (FFP2)

Medizinische Schutzmasken (FFP2)
(C) Wilfried Pohnke / Pixabay

1) Die CE-Kennzeichnung

Der vierstellige Code der CE-Kennzeichnung gibt Auskunft darüber, welche Stelle die Maske geprüft hat. Das können durchaus auch Prüfstellen oder Behörden im Ausland sein, denn bei den FFP2-Masken gilt der freie Warenverkehr innerhalb des europäischen Binnenmarktes. Das bedeutet, dass eine Maske, die von einer offiziellen Stelle in beispielsweise Spanien geprüft wurde, zum Verkauf in Deutschland zugelassen ist. Es gibt Informationsquellen im Netz, beispielsweise die Online-Datenbank Nando, wo nachzulesen ist, welche Prüfstelle sich hinter welchem Code verbirgt.

2) Der NR- oder R-Zusatz

Der NR- oder R-Zusatz sagt aus, ob die Maske nur einmal (FFP2-NR) getragen werden kann oder unter bestimmten Bedingungen wiederverwendbar ist (FFP2-R).

3) Der D-Zusatz (optional)

Der nur optional zu verwendende D-Zusatz sagt aus, ob die Maske auch gegen hohes Staubaufkommen wirksamen Schutz bietet.

4) Die Europäische Prüfnummer

Die Europäische Prüfnummer zeigt an, ob die Maske als Atemschutzgerät zugelassen ist. Sie beginnt immer mit dem Code EN 149. Zusätzlich werden das Jahr und die Norm angegeben, beispielsweise EN 149:2001+A1:2009

Hinweise zur Verwendung der FFP2-Masken

Per Definition sind die FFP2-Masken nur zum einmaligen Gebrauch vorgesehen, abgesehen von jenen Masken, die den Zusatz R tragen. Aber diese Regelung wurde für den Einsatz der Masken im medizinischen und beruflichen Bereich getroffen, eine Vorschrift für den Einsatz im privaten Bereich gibt es nicht. Allerdings wird davon abgeraten, die FFP2-Masken in der Waschmaschine zu reinigen, weil dadurch die Materialien Schaden nehmen und damit die Wirksamkeit beeinträchtigt werden könnte. Tipp: Soll die Maske mehrfach verwendet werden, wird geraten, sie bei Raumluft mindestens sieben Tage lang zu trocknen und zu lüften.

Fazit

Beim Einkauf der FFP2-Masken sollte, vor allem im Bereich des Großeinkaufs für den Klinikbedarf, unbedingt auf die Kennzeichnung geachtet werden. Ausschließlich die geprüfte FFP2-Maske gewährleistet den Schutz, den sich der Verbraucher von diesem Produkt erhofft, wobei es sich sowohl um den Eigen- wie auch um den Fremdschutz handelt.

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